Routinen – Rituale – Regularien

[Habe die Entwurf-Option und das Speichern der Entwürfe gerade erst entdeckt. Künftig werde ich nicht mehr ständig den Text im Text aktualisieren, sondern erst mehrere Entwürfe sozusagen „durchlaufen“ lassen – bis zur späteren offiziösen Publikation.

1. Aufschlag im ersten Satz für eine #Historiologie neueren Datums.
Meine Überlegung(en): #1 – Termine als funktionale Äquivalente für Themen?

In einem inzwischen zeitlich etwas gealterten Text – jedoch ohne Gegenwartswert verloren zu haben – schreibt der Soziologie Niklas Luhmann über das „Lob der Routine“. Ursprünglich für den Kontext verwaltungswissenschaftlicher Analysen vorgesehen, wird in dem Text auch von Routineprogrammen gesprochen, um die Funktion sich zeitlich selbst aktivierender Prozesse begrifflich zu erfassen. Immer dann, wenn eine Bedingung erfüllt wurde, wird eine Folge ausgelöst. Die Regularitäten bestehen nun darin, immer wieder (ähnliche) Folgen auszulösen, indem die dafür notwendigen Routinebedingungen beachtet werden.  Später schreibt Luhmann – beispielsweise in „Organisation und Entscheidung“ – nur noch von Konditionalprogrammen.

  • Routineprogramme bzw. Konditionalprogramme (Niklas Luhmann)

    Die Knappheit der Zeit und die Vordringlichkeit des Befristeten

  • @ElenaEsposito: …
    Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden: Paradoxien der Mode.

    The Future of Futures: The Time of Money in Financing and Society
    Die Fiktion der wahrscheinlichen Realität
    GLU: Glossar zu Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme
    The Future of Futures: The Time of Money in Financing and Society
    Soziales Vergessen: Formen und Medien des Gedächtnisses der Gesellschaft
    Die Zukunft der Futures: die Zeit des Geldes in Finanzwelt und Gesellschaft
    Nützliche Seite für eine Historiologie: http://www.historicalstatistics.org/

2 Gedanken zu “Routinen – Rituale – Regularien

  1. Pingback: Geschichtslosigkeit – Flucht & Segen zugleich – Science de l’histoire
  2. Pingback: Organisationen als Zeitmaschinen – Mitgliedschaften als Zeitgrenzen – Science de l’histoire

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